Kunst in der Scheune

Die heutige Kunstscheune ist Teil eines der wohl ältesten Fachwerkhöfe Mülheims (Hof Niederstein). Eine erste Erwähnung und Kartierung findet sich Mitte des 17. Jahrhunderts. Aufgrund der Umwidmung der ehemaligen Hofstelle in ein reines Wohnhaus wurde die bisherige landwirtschaftliche Nutzung aufgegeben. Um eine denkmalgerechte, möglichst defensive Nutzung zu erhalten sollte das Gebäude mit einer temporären Nutzung als Ausstellungshaus wie als Bibliothek umgenutzt werden. Ziel war ein Ausbau, der von außen kaum wahrnehmbar den Charakter des untergeordneten Nebengebäudes so weit als möglich erhält. Sämtliche historischen Fachwerkund Dachstuhlkonstruktionen konnten erhalten werden, auf Gauben wurde verzichtet, ebenso auf den modernistischen Einbau weiterer Fenster. Die Kunstscheune wird mittels Erdwärme beheizt, der Ausbau erfolgte mit Lehm und Zellulosedämmstoffen.

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