
Haus Cleff
Haus Cleff
Denkmalgerechte Sanierung, Erweiterung, Neubau, Brandschutzertüchtigung Haus Cleff, Remscheid
Das Haus Cleff in Remscheid, ein Patrizierhaus aus dem Rokoko von 1778/79, zählt zu den schönsten Bürgerhäusern im Bergischen Land. Mit seiner schwarzen Schieferverkleidung, weißen Holzornamenten, grünen Fensterläden sowie kunstvoll gestalteten Portalen mit gedrehten Halbsäulen repräsentiert es den eleganten französischen Rokokostil, ergänzt durch regionale bergische Elemente. Symmetrische Fassaden, repräsentative Freitreppen, zahlreiche Sprossenfenster und Dachgauben unterstreichen den historischen Charme. Als Baudenkmal von nationalem Rang ist das Haus Cleff Teil des Historischen Zentrums Remscheid und eng mit dem Werkzeugmuseum verbunden, wodurch es heute eine zentrale Rolle als kulturelles Zentrum und Museum spielt.
Ziel war eine denkmalgerechte Sanierung und Umnutzung des historischen Patrizierhauses zu einem Museum. Die Maßnahmen umfassten umfassende Bestandsuntersuchungen, die fachgerechte Sanierung von Fachwerkkonstruktionen, Holzfenstern und Lehmputzen sowie die Behebung von Rissbildungen an Innenwänden und Decken. Dach, Fassaden und historische Details wurden restauriert und ein neuer Aufzug integriert. Besondere Anforderungen ergaben sich durch die hohen denkmalpflegerischen Vorgaben, die Nutzung als Museum, Brandschutz und barrierefreie Zugänge sowie die ökologische Sanierung auf Basis nachhaltiger Lehm- und Fachwerktechniken.
Finanziert über öffentliche Fördermittel und umgesetzt im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen, verbindet das sanierte Haus Cleff heute denkmalgerechte Restaurierung, moderne Museumstechnik und barrierefreie Nutzung. Es präsentiert historischen Charme, kulturelle Bedeutung und zeitgemäße Funktionalität als Zentrum für Besucher, Veranstaltungen und Bildung.
























































