Gent und Juliaan Lampens

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Gent und Juliaan Lampens
„Die Zeichnung ist der Ort an dem das architektonische Detail vom Architekten entwickelt wird und an dem das Detail im vollen Umfang beobachtet und genossen werden kann.“

– in diesem Satz ist der belgische Architekt Juliaan Lampens, seinem väterlichen Tischlereibetrieb ganz nah, in dem 1:1 Zeichnungen, sogenannte Brettrisse ein wichtiges Arbeitsmittel der Handwerkskunst darstellen. Nach seinem Architekturstudium, während dessen er eine konventionelle, handwerklich orientierte Architekturausbildung genoss, machte sich Lampens selbstständig und verwirklichte erste Gebäude, orientiert an der Arts and Crafts Bewegung, die in Belgien zu dieser Zeit in Mode war. Die Weltausstellung in Brüssel 1958, im Zeichen der Technik stehend, schaffte eine gesellschaftliche Akzeptanz für neue Dinge und auf die Architektur bezogen, für neue Materialien und daraus folgend, für neue Formsprachen. 1959 baute Juliaan Lampens sein erstes Gebäude im bruatlistischen Stil, was von da an als Wohnhaus für sich und seine Familie diente, als auch als Anschauungsobjekt für seine Kunden.

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