Rem Koolhaas „a kind of architect“ in der Black Box Düsseldorf

Während des Monats März zeigt das Filmmuseum Düsseldorf, in der Black Box, jeden Mittwoch Architekturfilme. Es handelt sich um einen Filmezyklus mit dem Namen „Architektur & Film, Visionen für die Zukunft- Architekten im Portrait“.

Letzten Mittwoch waren meine Arbeitskollegen und ich in der ersten Vorführung. Der erste Dokumentarfilm, mit dem Namen „a kind of architect“, war über den holländischen Architekten Rem Koolhaas. Er gibt einen Überblick über Rem Koolhaas Berufsleben, der dem Zuschauer einige Werke und Hauptideen näher bringt.

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Denkmalgerechte Sanierung eines Gehöfts

Bei dieser Anlage handelt es sich um einen historischen Hof aus dem 18. Jahrhundert, der zum Wohnen und landwirtschaftlich genutzt wurde. Neben drei Gebäuden besteht das Gehöft aus einem kleineren Fachwerkhaus, teilunterkellertem Ziegelbau und mehreren Nebengebäuden. Momentan wird für das Ensemble die Unterschutzstellung durch die Denkmalbehörde Mühlheim geprüft.

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Rheinhochwasser im Januar 2018

Unser Büro liegt in sichtbarer Rheinnähe im Düsseldorfer Norden. Im Winter sehen wir die Schiffe ziehen, im Sommer sind sie fast gänzlich hinter einem grünen Vorhang verborgen. Gelegentlich, nach der Schneeschmelze oder nach starkem Regen kämpfen die Rheinanlieger mit Hochwasser. Berühmt sind die Hochwasser der Jahre 1995 und 1998, die wir auch selbst hier schon miterlebt haben. Aber auch Pegelstände wie in diesem Januar sind ein Naturereignis von angsteinflößender Schönheit, nicht nur, weil sich eine Auenlandschaft nach und nach in ein Meer verwandelt, sondern auch, weil bei Hochwasser der Rhein in seine alten Arme zurückfließt. Plötzlich wird der natürliche Verlauf dieses größten deutschen Flusses sichtbar. Und es erklären sich manche auf den ersten Blick unscheinbare Dinge. In den Rheinauen vor unserem Büro stehen alte Silberpappeln. Diese sind einige hundert Jahre alt und haben nun ihr Lebensalter erreicht. Viele sind inzwischen bei Herbststürmen umgefallen, einige wenig stehen dort und trotzen dem natürlichen Lauf der Dinge, es sind Baumriesen von eigener morbider Schönheit. Aber diese Bäume haben dort keinen natürlichen Standort, sie wurden von den napoleonischen Besatzern Anfang des 19.JH entlang der alten Rheinarme gepflanzt. Dabei verfolgten die Franzosen unterschiedliche Ziel. Einerseits sollten die sumpfigen Rheinwiesen trockengelegt werden, dazu dienten die Pappeln als herausragende Feuchtigkeitsnehmer. Andererseits sollten die Truppen Bonapartes im Sommer im Schatten marschieren, aber auch die Treidelschifffahrt wurde durch die Baumreihen optimiert. So sind diese Bäume heute noch Zeugen der bewegten Vergangenheit, der Fluss ist längst begradigt, aber manchmal, da holt die Natur sich das zurück, was ihr durch den Menschen genommen wurde. Die Fotos wurden über die letzten drei Tage aufgenommen, der Film am Ende zeigt ein vorbeiziehendes Lastschiff am vergangenen Sonntagmorgen.

 

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SchneeTreiben

Am 10.12.2017 beginnt um 10:00 der Schnee zu fallen, nachdem es am Vortag ebenfalls geschneit hatte. Um 13:00 ist der Schneefall so heftig, dass kaum noch Leben auf der Strasse ist. Der richtige Zeitpunkt, mit der Kamera in die Rheinauen zu ziehen. Die weiße Decke über den rheinischen Wiesen nimmt jedes überflüssige Geräusch in sich auf – jeder Laut wirkt wie in Watte gepackt. Durch den Winter wird die Rheinaue zu einer wilden Naturlandschaft, wo doch sonst die Eingriffe der Zivilisation immer auch sichtbar sind.  Weiterlesen

Drei Ausstellungen – Devotionalien des Eigensinns

 

Aus der Website des Josef Albers Musum Quadrat Bottrop:

Axel Hütte. Frühwerk

Axel Hütte, der zu den ersten Studenten von Bernd Becher an der Kunstakademie Düsseldorf gehörte, ist durch vielfache Ausstellungen weithin bekannt. Weniger hingegen weiß man von den Anfängen seines Werks und deren ästhetischen Schwerpunkten. Bereits früh entwickelte Hütte eine eigenständige Bildvorstellung, die ihre Gültigkeit bis heute nicht verloren hat.

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